
In 2025 haben wir unser Altes Weingut sowohl innen wie außen wieder etwas modernisiert. Es war noch einmal viel Arbeit! Mit viel Freude an dieser Arbeit ist das Ergebnis gelungen.
In 2025 blickten wir wieder auf zahlreiche Open-Air-Konzerte quer durch die Bundesrepublik zurück. Viele Musiker haben offen und begleitet von viel Zustimmung im Publikum eine politische Stellung bezogen. Stellvertretend nennen wir hier Bruce Springsteen. Seine Stellungnahme war deutlich und wurde vom Publikum anhaltend unterstützt: Frieden auf der Welt!
Wir, Andrea Alexander und Udo Schneidereit, sind keine Winzer und keine Pfälzer. Wir kommen aus dem Ruhrgebiet und haben unsere Jugend/Schulzeit in Unna und Dortmund verbracht. Da wir immer schon die Abwechslung gesucht haben, arbeiteten wir nach unserem Studium in Dortmund 5 Jahre in der Erwachsenenbildung an der Kreis-VHS in Ludwigsburg und wohnten nahe Vaihingen/Enz. Wir genossen den württembergischen Wein, der uns auch heute immer noch hin und wieder dorthin zurück zieht. Danach wechselten wir beruflich wieder in das Rheinland zurück. Andrea ging ihrem Beruf 13 Jahre beim AOK-BV (BN), 5 Jahre bei der msg systems (Köln) und 18 Jahre bei der AOK Systems (BN) nach. Udo arbeitete nach seiner beruflichen Tätigkeit in Ludwigsburg überwiegend beim VHS-Landesverband der VHSn NRW zuerst in Dortmund und später in Düsseldorf. 28 Jahre haben wir in diesen Zeiten in einem ganz normalen Einfamilienhaus in Rheinbach gelebt. Eingebettet in eine tolle Nachbarschaft lebten wir dort sehr gerne und niemals geht man so ganz: Noch immer haben wir unsere festen Anker in Rheinbach und Meckenheim.
Rechtzeitig vor dem Ruhestand entstand unser Traum, einmal ein altes Haus zu kaufen und zu sanieren. Auf einer Wohnmobilfahrt entlang der Mosel sagte Andrea: „Hier am Fluss zu leben könnte ich mir auch vorstellen“. Gleich nach unserer Rückkehr „schmiss“ Udo sich ins Internet und fand eine Immobilienanzeige mit der Überschrift „Altes Weingut möchte wach geküsst werden“. Zwei Tage später war Udo in Hatzenport und sah sich das Projekt an.
Er war sofort begeistert und hatte nur das Problem, Andrea erklären zu müssen, dass der Hof wohl ziemlich groß sei. Denn Andrea hatte eigentlich die Idee, dass wir uns räumlich altersgemäß etwas verkleinern wollten. Nun denn, als wir kurz nach Udos erster Besichtigung des Hauses gemeinsam ein zweites Mal den Hof anschauten, waren wir schnell bereit, das Abenteuer zu wagen. Der Einwand, dass das Weingut viel zu groß sei, konnte Udo schnell entkräften: „Schau mal, der Innenhof und der Garten sind doch ideal für unseren Hund und die Katzen. Hier ist genug Platz für uns alle.“
Nach Abschluss des Kaufvertrages ging es dann los. Knappe drei Jahre Umbauzeit (sprich Kernsanierung) vergingen wie im Fluge. Zurückblickend war es für uns eine richtige Entscheidung.

2013 war es soweit. Der Umzug fand statt und es galt vieles zu entdecken. Wir hatten gleich hinter dem Haus einen 600 m2 großen Wingert erworben. Eine der wenigen Kerner – Rebflächen an der Untermosel. Wir wollten diese Alten Reben wieder pflegen. Im Anfang mit Unterstützung der ansässigen Winzer sind wir jetzt stolz darauf, die Fläche selbst zu bearbeiten und unseren eigenen Kerner-Wein anbieten zu können.
Rebschnitt, Bindearbeiten und natürlich die Traubenlese sind ein schönes Hobby geworden. Zwischenzeitlich hatten wir bis Ende 2024 dazu eine moseltypische Riesling-Fläche in Moselkern gepachtet und damit auch dafür gesorgt, dass unsere großen Kellerräume wieder den Hauch eines Weingutes besitzen. Voll werden sie nicht mehr, denn mit einer Jahresproduktion von ca. 300.000 l war unser Gehöft in vergangenen Zeiten einmal mit das größte Weingut an der Untermosel.
Winzer dürfen wir uns übrigens nicht nennen. Denn die Kellerarbeit lassen wir von einem Winzer im Nachbarort Moselkern, dem Weingut Weckbecker ausführen. Wir sind aber im Ort inzwischen als zugezogene Weinbauern bekannt.
Nachdem unsere Hündin Kimba mit fast 14 Jahren 2020 leider von uns gegangen ist, musste sofort wieder „Hunde-Leben ins Haus“ kommen. Sie heißt Laska und stammt aus der tollen Tierhilfe Pieroschka (Sitz in Essen) , die ungarische Hunde aus einem Tierheim in Ungarn vermittelt.
Täglich sorgt sie für Aktion und gehört zum Personal dazu.
Wir haben ein Motto von Andrea‘s Opa übernommen:
„ Wer meinen Hund nicht mag, der mag mich auch nicht!“

Seit Mitte 2024 tolle ich gemeinsam mit Buga durch das Areal! Wir verstehen uns und haben eine Menge Spaß miteinander. Mittlerweile bin ich so richtig angekommen und “ mische meine Familie “ jeden Tag mit meinem wonningen Temperament auf ! Fremde Besucher müssen sich bei mir erst einmal anmelden und dann überlege ich, ob ich sie mag!

BVB 09 Borussia Dortmund
Andrea ist es daher ganz besonders eine Ehre, Mitglied beim BVB zu sein, denn ihr Vater war Bauingenieur und als Bauleiter an der Entstehung des heute bundesweit größten Stadions, dem damaligen Westfalenstadion im Jahr 1974 beteiligt. Der heutige Signal Iduna Park mit ca. 83.000 Plätzen als bundesweit größtes reines Fußballstadion feiert dieses Jahr sein 50zigstes – Jubiläum!
Wir durften auch an der Entstehung der BVB-Jubiläums-Ausgabe des Mitgliedermagazins mit Bildern und Berichten aus der Entstehungszeit des Stadions in der ersten Phase bis 1974 aktiv mitwirken. Das war sehr besonders:



aus: BVB-Jubiläumsausgabe im Rahmen der Mitgliedermagazine April 2024
Wir freuen uns natürlich über jeden sportlichen Erfolg: Ab und an hissen wir dann auch die BVB – Fahne! Wir haben gespürt, dass das selbstverständlich nicht jedem Fußball-Fan in Hatzenport gefällt, wenn er Fan eines anderen Vereins ist. Da können wir nur mit dem Hit der Toten Hosen kontern: „Nie im Leben würde ich zu… gehen!“ Dann ziehen wir doch eher einen Besuch beim Freiburger SC oder bei Union Berlin vor. Und auch das Auf und Ab der übrigen bekannten Ruhrgebiets-Vereine läßt uns natürlich nicht unberührt.
Wir sind auch begeisterte Konzertbesucher: Kein Jahr ohne Konzerte an legendären Orten im Inland und Ausland. Auch 2024 sind die ersten Konzerte wieder geplant!
Im Rahmen unserer eigenen Möglichkeiten bieten wir -wenn uns eine gute Idee begegnet – kleinere musikalische und kulturelle Veranstaltungen in unserem Hof an.:
Termine im Hof: Werden in 2026 bekannt gegeben!
Daneben beschäftigen wir uns auch mit energetischen Themen: Unsere Planungen rund um das alte Weingut haben “an Fahrt” aufgenommen, um es energetisch auf den Klimawandel vorzubereiten! Eine echte Herausforderung, die wir angenommen haben und wir werden mit Sicherheit wieder wie gewohnt gute Lösungen finden.
Wir sind mittlerweile auf gutem Weg.
März 2024: Der erste Schritt ist geschafft! Das alte Weingut hat eine Photovoltaik-Anlage unter Einhaltung der Denkmalschutz – Auflagen erhalten ! Unsere in der Klimaforschung tätigen Familienangehörigen spornen uns dabei an. Wir empfehlen allen, die mit den Entwicklungen hadern, die Berichte der verschiedenen Forschungsinstitute zu lesen! Dann ist der Weg vorgezeichnet und diskutieren wird überflüssig!
Zur Geschichte des Alten Weingutes
Seit 1898 wurde im Weingut Wein produziert. In Spitzenzeiten waren es mehr als 300.000 Liter. Die Fässer füllten den großen Gewölbekeller, der ca. 2/3 der Baufläche ausmacht. Das Weingut zählte zur Blütezeit des Moselweins zu den größten und bekanntesten Weingütern an der Untermosel.
Bilder und Erzählungen aus der Zeit sind für uns zu Zeitzeugen geworden. Unsere Hochachtung für die Arbeit in den Steillagen der Untermosel zur damaligen Zeit ist dadurch gewachsen. Die umliegenden Steillagen rund um das Weingut in Hatzenport geben heute noch ein Zeugnis für die harte Arbeit ab. Der eine oder die andere Zeitzeugin in Hatzenport hat in früheren Zeiten in diesem Weingut gearbeitet und kann noch heute einiges davon berichten.
Das Weingut wurde bis in die 90er-Jahre erfolgreich betrieben. Leider endete diese Phase altersbedingt.


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